Agri-Photovoltaik im Kernobstanbau
LTZ Augustenberg in Karlsruhe
LTZ Augustenberg in Karlsruhe
Am LTZ Augustenberg entstand eine Agri-Photovoltaik-Anlage im Kernobstanbau, bei der eine fixe Ost-West-Aufständerung und ein Ost-West nachgeführtes Tracker-System kombiniert wurden. Die Anlage produziert Solarstrom, während darunter Äpfel und Birnen heranreifen, und schützt die insgesamt 2.000 Bäume durch ein verbundenes Hagel- und Insektenschutznetz zuverlässig vor Wetterextremen und Schädlingen.
Fakten auf einen Blick
Inbetriebnahme
Oktober 2024
Fix- und
Tracker-System
Äpfel und Birnen
Fakten auf einen Blick
Inbetriebnahme Oktober 2024
Fix- und
Tracker-System
Äpfel und Birnen
Agri-PV im Praxistest: Rundumschutz für Kernobst
Am LTZ Augustenberg in Karlsruhe realisierten wir auf einer bestehenden Obstplantage mit 18 Reihen Äpfeln und 4 Reihen Birnen eine kombinierte Agri-Photovoltaik-Anlage: eine fixe Ost-West-Aufständerung mit rund 216 kWp und ein Ost-West nachgeführtes Tracker-System mit rund 274 kWp, zusammen rund 490 kWp Generatorleistung. Zwei unterschiedliche Modultypen, bifaziale Module am Tracker-System und Module mit 50 Prozent Transparenz an der fixen Aufständerung, sorgen für ausreichend Licht am Baum. Ein verbundenes Hagel- und Insektenschutznetz umschließt die gesamte Fläche und lässt sich nach der Ernte seitlich aufrollen. Wir von AgriPV-Solutions übernahmen die vertriebliche Betreuung, die Planung und Projektierung sowie die Projektbegleitung und Überwachung bis hin zur Inbetriebnahme mit Dokumentation.
Vorteile dieser Agri-PV-Anlage
Doppelte Flächennutzung
Die Anlage nutzt die Fläche gleichzeitig für die Stromerzeugung und für den Apfel und Birnenanbau, der unverändert weiterläuft.
Schutz vor Wetterextremen
Die Module schützen die Kultur vor Starkregen, Hagel, Frost, direkter Sonneneinstrahlung und Wind und ermöglichen einen trockenen, geschützten Anbau. Die Vermeidung von Nässe von oben reduziert zudem Pilzkrankheiten
wie Schorf.
Die Module schützen die Kultur vor Starkregen, Hagel, Frost, direkter Sonneneinstrahlung und Wind und ermöglichen einen trockenen, geschützten Anbau. Die Vermeidung von Nässe von oben reduziert zudem Pilzkrankheiten wie Schorf.
Optimale Lichtversorgung
Die semitransparenten Module lassen trotz Verschattung genügend Licht für die Photosynthese durch und verbessern Bodeneigenschaften sowie Bodenleben.
Weniger Pflanzenschutzmittel
Die geringere Nässe auf der Kultur reduziert den Einsatz von Spritz- und Pflanzenschutzmitteln.
Natürliche Kühlung
Die Verdunstung des Wassers kühlt die Module und erhöht gleichzeitig die Bodenfeuchtigkeit.
Monetärer Zusatznutzen
Die Energiegewinnung liefert dem Betrieb einen zusätzlichen monetären Nutzen neben dem Obstanbau.
Die wichtigsten Daten
Standort
Karlsruhe
Baden-Württemberg, Deutschland
Anlagengröße
ca. 490 kWp
216 kWp fixe Ost-West-Aufständerung,
274 kWp Ost-West Tracker-System
Ausrichtung
Kombination aus fixer Ost-West-Aufständerung und Ost-West nachgeführtem Tracker-System
Technische Details
Höhe Unterkante der Module 4,50 m
Pfahlabstand der Aufständerung 5,00 m
Aufständerungswinkel der Module 10° (+/-2°)
Modultyp 1 (Tracker-System)
bifazial, monokristalline Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad
Modultyp 2 (fixe Aufständerung)
50 Prozent transparent, monokristalline Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad
Bestandsfläche
ca. 1 ha, 18 Reihen Äpfel und 4 Reihen Birnen, insgesamt 2.000 Bäume, Reihenlänge ca. 100 bis 110 m
Befestigung
Regendichte Befestigungsleisten
Statik
Standsicherheitsnachweis durch geotechnisches Gutachten
Fundament
Betonfreie Fixierung durch gerammte Profile
Schutznetz
Verbundenes Hagel- und Insektenschutznetz um und über der gesamten Fläche, das Seitennetz lässt sich nach der Ernte vom Blech lösen und nach oben aufrollen
Höhe Unterkante der Module
4,50 m
Pfahlabstand der Aufständerung
5,00 m
Aufständerungswinkel der Module
10° (+/-2°)
Modultyp 1
(Tracker-System)
bifazial, monokristalline Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad
Modultyp 2
(fixe Aufständerung)
50 Prozent transparent, monokristalline Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad
Bestandsfläche
ca. 1 ha, 18 Reihen Äpfel und 4 Reihen Birnen, insgesamt 2.000 Bäume, Reihenlänge ca. 100 bis 110 m
Befestigung
Regendichte Befestigungsleisten
Statik
Standsicherheitsnachweis durch geotechnisches Gutachten
Fundament
Betonfreie Fixierung durch gerammte Profile
Schutznetz
Verbundenes Hagel- und Insektenschutznetz um und über der gesamten Fläche, das Seitennetz lässt sich nach der Ernte vom Blech lösen und nach oben aufrollen
Agri-Photovoltaik im Kernobstanbau: Ausblick
Agri-Photovoltaik im Kernobst-
anbau: Ausblick
Einfluss auf das Mikroklima
Temperaturverlauf, Temperaturspitzen, Luftfeuchtigkeit und der Frostschutzeffekt unter der Anlage werden fortlaufend untersucht.
Einfluss auf Krankheiten und Schaderreger
Es wird beobachtet, wie sich der Befall durch Vögel, Schadinsekten, Schadnagetiere und Pilzkrankheiten unter der Anlage verändert.
Wissenschaftliche Begleitung
Die Hochschule Geisenheim begleitet das gesamte Projekt fortlaufend mit weinbaulicher Forschung.
Gemeinsam Zukunft gestalten
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Teilen Sie uns Ihre Anforderungen mit und wir entwickeln die passende Lösung für Ihren Betrieb.
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